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Neue zeichnungen-Über mich


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ich

Ein Zeichner stellt sich vor:

Hartmut Grzegorczyk
geb: 22.05.53 in Bottrop
Wohnt seit 1980
in Hamm

Zeichnen ist, Die Welt mit anderen Augen sehen.Zeichnen ist Sehen, eben die
Möglichkeit sich dem Auge völlig unterzuordnen. Nicht das zeichnen was man
schon tausendmal gesehen hat oder glaubt gesehen zu haben,sondern zu zeichnen
wie das Auge es am wahrscheinlichsten wirklich sieht.Nicht das sehen was in
unserer Vorstellung der Wirklichkeit entspricht.Sondern die "Welt als Essay"
(R.Musil).Die Welt als Licht und Schatten (H.Janssen).In Wirklichkeit haben
wir nur unsere Sinne um mit der Welt wie sie ist in Kontakt zu treten.Alles
was sonst ist,ist Vorstellung.Vorstellung gegen Wirklichkeit,von dieser Aus-
einandersetzung berichten meine Zeichnungen.

Zum Thema Zeichnen zwei kleine Anmerkungen. Zum ersten ein Zitat des Herausgebers von "Art-Profil" Dr Helmut Orpel: "Von einem Künstler in unserer Zeit als Zeichner zu sprechen, klingt wie ein Anachronismus. Als Zeichner wird heute kaum jemand mehr bekannt - höchstens im kleinen Kreis. Die Medien finden das Zeichnen scheinbar unspektakulär und berichten kaum über Zeichner. Dabei ist das Zeichnen die interessanteste und intimste Spur, die ein Künstler hinterlassen kann." Es ging im übrigen in dem Artikel aus dem dieses Zitat stammt um Horst Janssen.

Zum Zweiten eine Anmerkung von mir, der ich selber zeichne. Mir ist das Zeichnen mehr als nur eine Technik, mit der man eine Idee umsetzen kann, es ist dieses einmalige Erlebnis, das man hat wenn man vor dem Sujet ( vor der Natur) zeichnet und nur dem Auge und der Hand das Kommando überlässt, um dann nach einiger Zeit das gleich Sujet aus dem Gedächtnis zeichnet und sieht was unsere grauen Zellen daraus gemacht haben. Bei keiner anderen Technik empfinde ich dieses Sinnliche, dieses Gefühl des Stiftes in der Hand und das gleiten der Graphitspitze über das Papier, keine andere technik ist so schnell und unmittelbar und für mich damit so ehrlich. Darum zeichne ich.

Das ich H.Janssen kopiere ist eine oft geäusserte Kritik,
worauf ich nur antworten kann:"richtig! Nur wo ihr glaubt ich kopiere
ihn, da liegt ihr falsch."
Was bei mir nach Janssen aussieht, hat Janssen selbst kopiert,und das
er dazu stand kennen wir durch seine Aussage,"Den Laden in dem ich klaue,
will ich auch genannt wissen." Die Signatur (von den Japanern),die Farb-
palette(Renaisance und Romantik),der Papierton(vom Zahn der Zeit)sieht bei
mir eben nur nach Janssen aus, ist es aber nicht.
Der Strich (ist nicht zu kopieren),die Raumbeherrschung(genial) und die
Aussage der Zeichnung(da wiederspreche ich) sind nicht von Janssen.
Wo ich ihn kopiere, ist seine Konzentration auf das "Aussen","Gegen"
(selbst wo man glaubt er zeige sein Seelenleben,ist es immer von aussen
betrachtet), ist sein "Primat" des Auges,ist sein Anti-Avantgardismus,
ist seine Philosophie, die die Zukunft in der Erinnerung sieht.
Sooooo...und nun seit ihr dran.

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ahorn2

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Ein bisschen Schriftliches:

WA 30.09.92

Mit Stacheldraht gegen Grenzen und verharzte Sinne

Tagsüber massiert er Leute, nach Dienstschluss verschickt er Stacheldraht.

zum vergrössern bitte auf das Bild klicken

SR 17.09.00


"Aus dem Dunkel ins Licht"

Eine Ausstellung mit über 50 Werken
Im MalteserKrankenhaus Bockum-Hövel.

Handzettel


Handzettel zur Ausstellung "Aus dem Dunkel ins Licht".